- ANZEIGE -

 
Deutschland

Montag, 06.07.2009

Randale in Hamburg: Polizei verteidigt hartes Durchgreifen

 

Logo der „Roten Flora“ Foto: JF

HAMBURG. Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat das konsequente Durchgreifen der Hamburger Polizei gegen linksradikale Randalierer am Wochenende verteidigt. Durch den Einsatz von Wasserwerfern habe man die Krawallmacher auf Distanz halten können.

Zwar seien rund 50 Polizisten verletzt worden, „aber in Berlin wären es fünfhundert gewesen“, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Rainer Wendt in Anspielung auf die Ereignisse am 1. Mai in Berlin. Damals waren 479 Polizisten verletzt worden. Der Einsatz von Wasserwerfern war nicht genehmigt worden.

Die Politik solle sich aus der Einsatzleitung heraushalten und den Polizeiführern vor Ort die Einsatzverantwortung übertragen, forderte Wendt. Dazu zähle vor allem auch der Gebrauch einsatzunterstützender Hilfsmittel der körperlichen Gewalt.

Polizei setzte Wasserwerfer und Schlagstöcke ein

„Nur wenn unsere Kräfte entschlossen, flexibel und konsequent einschreiten können, können wir derartige Situationen beherrschen, dies hat das vergangene Wochenende in Hamburg deutlich gezeigt.“

Rund 1.000 Linksextremisten hatten sich in Hamburg in der Nacht zu Sonntag teils heftige Auseinandersetzung mit der Polizei geliefert. Sie bewarfen die Beamten mit Steinen und beschossen sie mit Signalmunition. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Schlagstöcken ein. Nach einer ersten Bilanz am Sonntagmorgen wurden 27 Polizisten bei ihrem Einsatz verletzt, neun von ihnen so schwer, daß sie ihren Dienst nicht fortsetzen konnten.

Zu den Ausschreitungen war es im Anschluß an das Schanzenviertelfest gegen 21:45 Uhr gekommen. Der Schwerpunkt lag dabei rund um die sogenannte „Rote Flora“, einen stadtbekannten Treffpunkt von Linksextremisten. Die Randalierer steckten Mülltonnen in Brand und errichteten Barrikaden. Bei ihrem Eintreffen wurden die Polizisten mit Flaschen und Pflastersteinen beschmissen.

Linksextremisten geben der Polizei die Schuld an der Eskalation

Vor dem Polizeikommissariat 16 zündete ein Mann einen Streifenwagen an. Die Polizei nahm laut eigenen Angaben 67 Personen vorläufig fest, darunter auch zwei Männer aus Berlin, die einen Rucksack mit einer „zeitschaltuhrgesteuerten Brandvorrichtung“ mit sich führten. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Auf dem linksextremen Internetportal „Indymedia“ gab man hingegen der Polizei die Schuld an der Eskalation. Das „selbstbestimmte Fest für Menschen, die

den Wünschen von Kapitalismus und Staatsgewalt trotzen“, sei so lange friedlich verlaufen, bis die Polizei die Anwesenden durch ihre massive Präsenz provoziert habe. (krk)  



teilen:Diesen Artikel bei Facebook merkenDiesen Artikel bei Yahoo merkenDiesen Artikel bei Google merkenDiesen Artikel bei MySpace merkenDiesen Artikel bei Technorati merkenDiesen Artikel bei del.icio.us merkenDiesen Artikel bei Mr. Wong merken
Anzeige: 1 - 8 von 8.
 

Bernd Schmieder aus Berlin

Sonntag, 12-07-09 00:03

Warum sollte die Polizei hart durchgreifen ? Greift sie durch , dann gibts Ärger mit dem Chef weil der vor der Politik strammsteht. Wenn sie Randalierer festnimmt sind diese nach wenigen Stunden wieder frei, jedenfalls wenn sie dem linken Spektrum angehören.
Also warum Gesundheit oder Laufbahn gefährden ?
Man sollte erst einmal verantwortungsvolle Politiker wählen und dann erst die Verantwortung auf die Polizei laden.

 

Kira Steinkamp aus FFM

Dienstag, 07-07-09 09:04

Nichts für ungut, aber von welchem 'harten' Durchgreifen spricht die Polizeigewerkschaft hier ?
Bei nur 67 Festnahmen von 1000 Gewalttätern kann man wohl kaum von 'durchgreifen' reden, und von 'hart' schonmal garnicht.
Das ist ein lächerliches Ergebnis das weitere Gewaltausbrüche der Linksextremisten fördert, und ihnen keinesfalls Grenzen aufzeigt.

 

Joachim Greenwood aus USA

Dienstag, 07-07-09 06:38

Ich frage mich, wenn ich die Nachrichten verfolge, einige bloggs lese, wie lange man sich noch politisch korrekte Polizeieinsaetze und pc gerechte MSM leisten kann.
Es kann doch inzwischen jeden treffen.
Man ist eben in Nord Europa Christ oder Atheist. Den wilden roten Horden ist sowiso egal wen sie beschaedigen oder verletzen, selbst der Tod eines unschuldigen Menschen wird anscheinend billigend in kauf genommen.
Was ist in Deutschland ein Menschenleben wert, koennte man fragen. Die Antwort waehre wirklich nicht mehr viel, so man der falschen Volksgruppe oder der falschen politischen Partei anhaengt.

 

Arthur German aus NRW

Montag, 06-07-09 21:46

Doch, das Linke Gesindel, arbeitsscheu und ständig unter Drogen, darf aber auch wirklich nicht durch die Polizei provoziert werden!
Toben lassen!
Liebe Polizei, laßt euch nicht blicken und für eure wenigen €'s die Knochen brechen lassen.

Irgendwo müssen sich diese Chaoten doch in Szene setzen dürfen!
z.B. für Oberbürgermeister Schramma, der so richtig begeistert war, dass sie es den PRO-Kölnern gezeigt haben, als sie ihm geholfen haben, jeden Gedanken gegen "Großmoschee" auszutreiben. Mit Randale und Feuer!
Solches Gesocks braucht das Land, dann geht es auch wieder aufwärts!
Es vereinigen sich nur noch Muselmänner mit Links und Grün, dann ist das Bild vom kaputten Deutschland perfekt!
Hört sich doch so geil an "Links-Autonom!

 

Peter H. aus Bochum

Montag, 06-07-09 18:59

Wieso hat die Polizei sich zu verteidigen?

Nachdem der linke Pöbel sich mit reichlich Alkohol abgefüllt hatte, den andere bezahlt haben, sollte noch ein wenig Randale gemacht werden. Die Wahrheit kann manchmal ganz einfach sein.

 

Alexander D. aus Ebersberg

Montag, 06-07-09 12:42

Das "selbstbestimmte Fest für friedliche Menschen" – wie entzückend! Antifaschistische Schanzenviertelromantik kommt auf. Vor allem beim hübschen Anblick der Roten Flora; ein in fröhlichen bunten Farben ausgeschmückter Hort der Friedfertigen. Die ihre selbstbestimmten Feste ohne langweilige Girlanden und Lampions, aber mit Pflastersteinen, Brandsätzen und Signalraketen gegen "Bullen" abfeiern. Natürlich nur, weil die bloße Präsenz der Polizei, "Ausdruck der Wünsche des Kapitalismus" verkörpernd, diese sonst friedlichen Menschen dazu zwingt.

Soweit zur kruden Logik der Sympathisanten von Linksextremisten. Die kann auch kein Wasserwerfer mehr klarspülen.

 

Norbert Klinge aus Bochum

Montag, 06-07-09 12:19

"...bis die Polizei die Anwesenden durch ihre massive Präsenz provoziert habe."

Wie bitte, die bloße Anwesenheit der Polizei wird als Provokation aufgefasst. Seit wann gibt es rechtsfreie Räume in Deutschland?

Die Polzei ist die einzige Institution, die auch Gewalt ausüben darf, wenn sie es für richtig hält. Und wenn jemand Sachbeschädigung und Körperverletzung begeht, so muß er halt auch mit einem Schlagstockeinsatz rechnen.

 

Jan N. aus Pirna

Montag, 06-07-09 11:57

Ich lese hier nichts über verletzte "Demonstranten". Wie begründet sich dann die Kritik über "harte Vorgehensweisen" exakt?

 
 

Anmelden um Kommentare zu schreiben.

- ANZEIGE -