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Deutschland

Freitag, 23.07.2010

Vertriebenenzentrum: Angriffe auf Mitglieder des Stiftungsrates nehmen zu

 

Vertriebene in Nordwestdeutschland 1948 Foto: Wikipedia/Bundesarchiv

BERLIN. Der Mannheimer Historiker Peter Steinbach hat scharfe Kritik an den stellvertretenden Mitgliedern des Stiftungsrates des Vertriebenenzentrums, Hartmut Saenger und Arnold Tölg, geäußert. Die beiden Mitglieder des Bundes der Vertriebenen (BdV) verträten Thesen, „die vor allem in einer rechten Geschichtsbetrachtung gang und gäbe seien“, sagte Steinbach im Deutschlandradio Kultur.

Zum einen würden sie die alleinige Schuld der Nationalsozialisten am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in Frage stellen und zum anderen versuchten sie die Verbrechen der Deutschen durch „angebliche Verbrechen der anderen Seite“ zu relativieren, sagte Steinbach.

Die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten sei aber der Endpunkt einer langen Kette und dürfe nicht aus dem Zusammenhang gerissen und für sich betrachtet werden. Wer dies tue, lege die Axt an die sogar von polnischer Seite akzeptierte Idee, sich mit den europäischen Vertreibungen zu beschäftigen, warnte der Historiker.

Steinbach verwechselt Saenger mit Schultze-Rhonhof

Als Beleg für angebliche revisionistische Thesen diente Steinbach unter anderem das Buch „1939. Der Krieg der viele Väter hatte“, das er fälschlicherweise Hartmut Saenger zuschrieb. Verfaßt wurde das Buch jedoch von dem pensionierten Bundeswehrgeneral Gerd Schultze-Rhonhof. Saenger hatte sich lediglich in einem Aufsatz auf das Buch bezogen.

Bereits am Donnerstag hatte der Direktor des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt, Raphael Gross, der dem wissenschaftlichen Beraterkreis der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung angehört, die Nominierung Saengers und Tölk als stellvertretende Mitglieder durch den BdV kritisiert. Beide bezögen zum Zweiten Weltkrieg und zur Wiedergutmachung Positionen, „die den Wunsch nach Versöhnung – den eigentlichen Stiftungszweck also – geradezu verhöhnen“, sagte Gross der Berliner Zeitung. (krk)

> Dossier zum Vertriebenenzentrum



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Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Sonntag, 25-07-10 15:24

Man sollte die simple Tatsache nicht vergessen, daß der deutsche "Selbstbezichtigungswahn" (Arnulf Baring) inszeniert ist, - und lediglich bei den Mitläufern und den Millionen, denen das 1945 verordnete Geschichtsbild in Schule, Universität, Medien usw. in die Hirne gebrannt wurde, kann man davon ausgehen, daß sie es tatsächlich glauben. All die knoppartigen charakterlosen Karrieristen und Auftragsfedern hingegen wissen sehr genau daß sie lügen! Es hat daher keinen Sinn, gegen sie argumentieren zu wollen. Es wäre, als wollte man einem Mafioso auf Sizilien aufgeregt mitteilen, man habe herausgefunden, er sei ein Mafioso. Was soll das? Er würde nur amüsiert grinsen. Sofern man mit ihm allein ist, sonst würde er sich natürlich "empört" geben.

 

Ein kleiner Zusatz für die Bürger aus der BRD

Sonntag, 25-07-10 12:16

Scheißt auf "Versöhnung, sie gibt Euch sowieso nichts - nicht mal Achtung der "freundlichen" Nachbarn.

 

Liebe Bürger der BRD, nicht aus Deutschland (frei nach Markus)

Sonntag, 25-07-10 10:20

Ihr seid Euch selber schuld, wenn ihr den Vertreiberstaaten ohne Vaseline in den "Allerwersten" kriecht. Es wäre an der Zeit etwas Nationalstolz vorzuweisen, wenn auch nur deshalb, weil das deutsche Volk aus dem Dreck der Nachkriegswehen das Land zu einem wichtigen Industriestaat aufgebaut hat, welcher jetzt die Missgeburt EU finanziert. Nehmt Beispiel an den Briten - die vergeuden ihre Ressourcen nicht an das marode Europa.
Macht endlich Schluss mit den Kniefällen in alle Richtungen und baut ein deutsches Zentrum , welches die Vertreibungen der Deutschen dokumentiert - solange es noch einige Vertriebene gibt, welche das Zeitliche nicht gesegnet haben.

 

Wahr-Sager - aus NRW

Samstag, 24-07-10 21:44

Ich habe auch noch einige interessante Zitate:

"Das deutsche Kriegsschuldbewußtsein stellt einen Fall von geradezu unbegreiflicher Selbstbezichtigungssucht ohnegleichen in der Geschichte der Menschheit dar."
(Prof. Elmar Barnes, US Historiker)

"Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht."
(Benjamin Franklin; auch Thomas Jefferson soll dies gesagt haben)

„Der Antigermanismus scheint wie der Antisemitismus zu den Grundbedürfnissen der Welt zu gehören; er bedarf keiner Begründungen. Wenn man heute eine Zeitung aufschlägt, sieht man, wie ihm gefrönt wird wie einer Orgie, auch von Landsleuten.”
(Ernst Jünger)

 

Wahr-Sager - aus NRW

Samstag, 24-07-10 21:30

Ist Herr Steinbach vielleicht dann auch noch ein "unabhängiger Historiker" wie jene, die für die Wehrmachtsausstellung in Hamburg 1995-1999 verantwortlich zeichneten?

Interessante Gedanken dazu: http://www.aurora-magazin.at/gesellschaft/heinisch.htm

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Samstag, 24-07-10 20:36

Dee Ex aus dem NoHoeArmy-Hauptquartier

Scherzfrage die mir beim Lesen der Zitate kam: Haben Sie einen Einbruch bei mir verübt und meine Zitatensammlung erbeutet? Weil diese und andere Zitate darin einen Schwerpunkt bilden, angesammelt über die letzten 15 Jahre und häufig erstmalig in der DMZ oder Deutschen Geschichte gefunden (weil es damals noch keinen Schultze-Rhonhof und ähnliche Autoren gab).

 

Wahr-Sager - aus NRW

Samstag, 24-07-10 20:32

Nur mit einer Alleinschuld Deutschlands kann die Demutsstarrkrampfhaltung der Deutschen aufrecht erhalten werden. Eine öffentliche Diskussion ist ganz offenbar nicht erwünscht - das Zauberwort "rechtsextrem" reicht völlig aus, um Dissidenten nicht zu Wort kommen zu lassen.
Wie einfach man sich die Welt doch machen kann!

 

Friedrich Zehetner aus Wien

Samstag, 24-07-10 18:30

"...dürfe nicht aus dem Zusammenhang gerissen und für sich betrachtet werden."

Wie kriegen diese Figuren die Vertreibung VOR dem Krieg in die Reihe ?
Wahrscheinlich nur durch ableugnen.
Hier eine Tabelle über die Verlustliste des Deutschtums in den nach 1919 an Polen verlorenen Provinzen Westpreußen und Posen.
750000 mußten gehen.

http://mitglied.multimania.de/bfo/verlust1910-1926.jpg

Hr. Steinbach bitte eine Erklärung dafür !

 

WEZO . aus Deutschland

Samstag, 24-07-10 18:18

Fortsetzung: Wenn ich die Kommentare zu diesem Thema, auch auf dieser Seite lese, keimt Hoffnung in mir auf, das die „Umerziehung“, die unser Volk seit 1946 über sich ergehen lassen muss , politisch gewollt und medial unterstütz und permanent durch „Massenberieselung“ ausgesetzt ist , wieder zurück gedrängt wird und die historische Wahrheit die Grundlage für unser Volk in Deutschland und in Europa wird. Niemand will Rache oder Vergeltung, aber wir haben ein Recht als Volk und Nation, auf das Bekannt werden der tatsächlichen Abläufe aus dieser Zeit. Ein Demokratischer Staat, der die Wissenschaftliche Forschung über bestimmten Abläufe seiner näheren Geschichte, die in seinen Grundgesetzen garantiert werden, mit den StGB (§130)bedroht, macht sich in meinen Augen verdächtig.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Samstag, 24-07-10 17:20

@ Olaf Ditges aus NRW

Zitat: "...Und ich dachte immer, Geschichte basiere auf Wahrheit, Historiker versuchten diese zu finden..."

Voltaire (franz. Philosoph und Freund Friedrich d. Großen): "Geschichte, das ist die Lüge, auf die sich die Historiker geeinigt haben!"

 

Dee Ex aus dem NoHoeArmy-Hauptquartier

Samstag, 24-07-10 17:19

PS: "Der Schuldpranger der deutschen Verbrechen am 2. Weltkrieg soll alle kommenden Verbrechen überdecken, und ein Volk ohne Kultur kann zu allem verleitet werden, zumal es von "Eliten" beherrscht wird, die von außen geprägt werden und keine innere Verantwortung tragen."
(Professor Bernd Rabehl)

"Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger Einzug gefunden hat in die Geschichtsbücher der Besiegten und von der nachfolgenden Generation geglaubt wird, kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden."
(Walter Lippmann (1889-1974), us-amerikanischer Journalist, Chefredakteur der "New York World", Korrespondent der "New York Herald Tribune", seine Kommentare erschienen zeitweise in mehr als 250 Zeitungen)

 

Dee Ex aus dem NoHoeArmy-Hauptquartier

Samstag, 24-07-10 17:13

Interessant fand ich auch die Worte "Church"ills:
"Dieser Krieg ist Englands Krieg. Sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands." (Winston Churchill, am 3.9.1939)

"Es gibt kein Ausmaß des Schreckens, dessen wir uns nicht bedienen werden." (Winston Churchill, am 21.9.1943)

Oder das hier:
"Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken. Hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, daß der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war!"
James Baker, ehemaliger US-Außenminister (SPIEGEL, 13/92)

 

Dee Ex aus dem NoHoeArmy-Hauptquartier

Samstag, 24-07-10 17:04

Beim Thema Weltkriege habe ich in der Schule blaugemacht und mich erst später informiert: "Deutschland war weder im ganzen noch hauptsächlich für den Krieg verantwortlich und zweifellos nicht ‘schuld’ daran." (Der britische Historiker Correlli Barnett zur Schuldfrage des 1. Weltkrieges – Quelle: DER SPIEGEL, 3/1999)

1939, kurz vor Kriegsausbruch (WK2), gab der Franzose Charles Maurras der antideutschen Politik ein Gesicht:
"Es geht nicht um Hitler. Es geht um Deutschland, das ewige Deutschland, die einzige deutsche Frage. Ob es nun Bismarck oder Wilhelm II. ist, die Weimarer Republik oder jetzt Hitler, es ist immer dasselbe. Es geht um die deutsche Einheit. Die deutsche Einheit ist der Feind! Diese deutsche Einheit muß zerstört werden!"

 

antonius Padua aus Honolulu

Samstag, 24-07-10 16:24

@Markus Junge
Sorry! Vom Ver- oder Rumtreiberstaat Deutschland habe ich wirklich vergessen, obwohl dieser sein Bekenntnis nach dem Motto getan hat: "Der Not gehorchend nicht dem eigenen Trieb" wie Donna Isabella einst sagte. Nach 65 Jahren (3 Generationen) würde ich damit aufhören und frei nach den Sowjets "chwatit" sagen. Obwohl ich selbst nicht versucht habe, Hitler aus dem Wege zu räumen, also quasi Mitläufer war, fühle ich mich unschuldig an allen Verbrechen aller Vertreiber - "y compris" die USA mit ihrer Methode gegenüber den Indianern. Selbst die Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies ist nicht meine Schuld - wenigstens meine ich so.

 

Ch. Henrich aus Berlin

Samstag, 24-07-10 13:55

@ Willi Wunder

"Schock" ist noch milde ausgedrückt. Der würde ins Koma fallen.

 

Klaus Liebig aus ganz Deutschland

Samstag, 24-07-10 13:45

"...und zum anderen versuchten sie, die Verbrechen der Deutschen durch "angebliche Verbrechen der anderen Seite" zu relativieren, sagte Steinbach."

Bei jeder Erwähnung der Vertreibung gegenüber eines Vertreiberstaates kommt jedes mal schon gebeetsmühlenartig der Einwand, man müsse diese Vertreibungen im Zusammenhang mit Hitlers Kriegsführung sehen. Damit sind es die Vertreiberstaaten aber selbst, die die von ihnen begangenen Vertreibungsverbrechen selbst "relativieren", indem sie in diesem Zusammenhang stets auf die Verbrechen der Nazis verweisen. Dabei ist es völig nebensächlich, in welcher Reihenfolge Verbrechen begangen werden. Man kann ein Verbrechen nicht mit einem anderen vorangegangenen Verbrechen rechtfertigen. Das aber tun sie!

 

WEZO . aus Deutschland

Samstag, 24-07-10 12:48

Ohne den Reichskanzler/Diktator Adolf Hitler mit seiner Administration, währen heute Hunderttausende von diesen linken „Kommunistischen -Schandtaten -Verneblern“ arbeitslos. Man kann doch diese pseudo Historiker, die selbst wissenschaftlich abgesicherte Erkenntnisse aus dieser Zeit, die das Deutsche Reich teilweise entlasten, die diese Tatsachen „böswillig“ nicht zur Kenntnis nehmen wollen oder dreiste um lügen, nicht mehr ernst nehmen. Es gibt nicht nur eine „Holocaust –Industrie“ nach Norman Finkelstein ein jüdischer US Professor und Wissenschaftler, sondern von mir abgeleitet, auch eine „NS –Industrie“ in Deutschland, aber es wird zum Glück immer schwieriger, (dem Internet sei Dank) uns alles zu „verkaufen“.

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Samstag, 24-07-10 12:35

Passend zum Thema Vertreibung in der aktuellen JF:

"Auf eine Lüge mehr kam es nicht an - Die Ostgebiete und das Potsdamer Abkommen" Seite 16


antonius der Vetter aus Dingsda

Und es gibt einen Staat der sich zu "seinen" Verbrechen bekannt hat und dies überreichlich bis heute tut. Daher kann man dies auch von anderen Staaten erwarten oder dieser "Eine" hört auch damit auf.
Es wird da einen Grundsatz, wonach die Moral entweder für alle oder für niemanden gilt. (Ja er wird im Regelfall missachtet, aber Wasser predigen und Wein saufen funktionierte noch nie dauerhaft und führte zu umso größerem Schaden)

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Samstag, 24-07-10 00:55

Lösungstipp zur Frage in meinem vorherigen Beitrag, "Qui bono - Wem nützt es"?

Man drehe es einfach um, - was wäre, wenn das ganze lügenhafte Indoktrinations-Trommelfeuer in Medien und Schulen usw. über Nacht aufhören, und stattdessen die historische Wahrheit, nicht in isolierten "rechten" Nischen, sondern ganz normal und offiziell überall verbreitet würde?

Na? Richtig, es ist eine politische Machtfrage ersten Ranges. Das gesamte Gefüge der "Nachkriegsordnung" geriete ins rutschen. Mit unabsehbaren Folgen. Nur ein wieder unabhängiges Deutschland, das jedoch auf starke und wohlwollende Verbündeten angewiesen wäre (Rußland/China), könnte sich das leisten! Bis dahin: ganz nett, mal drüber zu reden, aber letztendes hoffnungslos!

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Samstag, 24-07-10 00:35

Daß das von den üblichen Verdächtigen verbreitete gigantische historische Lügengebäude zur dtsch. Geschichte, speziell v. 1914 - 1945 längst an diktatorischen Meinungsterror grenzt, u.a. durch systematische Unterdrückung mißliebiger Meinungen (und Tatsachen!) weiß hier wohl jeder. Man sollte sich vielmehr fragen: Was steckt - wirklich - dahinter? Die oft beschworene "Gefahr von Rechts" ist Idiotie, es gibt sie nicht, kein neuer Hitler in Sicht, nirgendwo, und das wissen die Damen und Herren Volkserzieher natürlich auch selber sehr genau. Also was? Wer derart verbissen bewußt und absichtlich lügt, fälscht, unterdrückt und Massen manipuliert hat vor irgendetwas A n g s t oder ein bestimmtes Z i e l!

 

Paul Mannstein aus State Side

Samstag, 24-07-10 00:26

Im Ausland ist es schon lange Offenkundig dass deutsche geschichts Schreiberlinge meistens feige oder opportunistische Lumpen sind.

Peter Steinbach verstarkt diese Ansicht.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Samstag, 24-07-10 00:16

Dieser Auftrags-Kasper ist doch nur einer unter tausenden von "Hystorikern" die seit Beginn der Re-Education beflissen unterwegs sind, der eigenen Bevölkerung die Geschichtslügen der Eroberer von 1945 in die Hirne zu brennen. Und zwar auf eine Art und Weise, die in jeder Diktatur hervorragend ins Bild passen würde. Da ihnen leider von anfang an nahezu sämtliche Medien, das Bildungswesen und die Politik zur Verfügung bzw. zur Seite standen, bedauerlicherwies auch mit durchschlagendem Erfolg über Generationen hinweg. U.a. Die Dreistigkeit (z.B. "angebliche" Verbrechen der anderen Seite) die sie sich dabei leisten können, beweist es.

 

Wolfgang Sax aus Leipzig

Freitag, 23-07-10 23:16

Korrigiert mich wenn ich das falsch verstanden habe aber postuliert Peter S. hier nicht das:

A) Die Deutung der Vergangenheit nicht hinterfragt werden darf, jedes Mittel zum Erreichen der gegeben Gegenwart heilig ist.

B) Nutznießer somit frei von Verantwortung sind, da Infragestellung unlauter wäre.

C) Menschliches Leben folglich im Wert untereinander ungleich anzuordnen ist, da nur die Leben der Nutznießer interessant sind.

D) Die willkürliche Vernichtung von Land, Kultur und Menschenleben somit gerecht sein muß, da man laut genug "VERDIENT!" gerufen hat.

E) Somit wirklich jedes Opfer verdient ist, egal ob unbeteiligt, zivil, Frau oder Kind.

F) Modernes Völkerrecht damit Hanebüchen wird.

Der Preis ist ihm sicher!

 

Christian W. aus Jena

Freitag, 23-07-10 20:53

Das der "Historiker" Steinbach das Buch Schulze-Rohnof's Herrn Saenger zuschreibt, sollte eigentlich schon Beweis genug für seine, sagen wir mal, "Blindheit" sein. Für diesen Mann scheint es wahrlich eine Herkulesaufgabe darzustellen, im KVK den Buchtitel einzugeben und den Namen des Autors abzulesen (natürlich geht es auch anders herum).

Das der Rat eine politisch-korrekte Institution sein soll, dürfte klar sein. Kritik am offiziellen Geschichtebild kann nicht sein. Warum? Na weil sie nicht sein darf! Die Menschen könnten ja anfangen, Fragen zu stellen und nicht alles nur nachzumäääähhhhn.

 

antonius der Vetter aus Dingsda

Freitag, 23-07-10 20:24

Ich kann dem Jungen Markus nur beistimmen – ohne Wahrheit keine Versöhnung. Nur – wessen Wahrheit? Jeder hat seine eigene und ein Ausgleich ist unerreichbar. Das kann ich gut beurteilen, nach 65 Jahren Leben in einem der Vertreiberstaaten. Die Idee des internationalen Zentrums ist von vorn herein hirnverbrannt gewesen. Niemals werden die Vertreiber-Völker ihre Schuld eingestehen, man kann die Grenzsteine setzen wie man will. Ein nur-deutsches Zentrum der Vertreibungen von Deutschen hätte Sinn, aber weshalb kam niemand auf diese Idee? Frau Erika Steinbach ist zwar keine „echte“ Vertriebene, hätte aber eine schöne Aufgabe für ihren Lebensabend. Sie bräuchte keine polnischen und tschechischen Historiker, welche so wie so nicht über ihren eigenen Schatten springen können. Wie gravierend ungerecht der Versailler Vertrag vom deutschen Volk empfunden war, kann man an dem Erfolg Hitlers sehen. Mit dem Keim des Hasses hat Markus ja Recht, aber ob deshalb ein Krieg ausbrechen kann, weiß ich nicht, es wäre aber dann das absolute Ende des deutschen Volkes - die Endlösung! Deutschland ist von Freunden umzingelt und hat noch viele Freunde im eigenen Land.

 

Olaf Ditges aus NRW

Freitag, 23-07-10 18:59

Und ich dachte immer, Geschichte basiere auf Wahrheit, Historiker versuchten diese zu finden und es sei Sache der Politik und der Gesellschaft für deren Deutung zu sorgen. Jetzt weiß ich endlich was damit gemeint ist wenn gesagt wird, die Wissenschaft sei Partner der Politik.
Aber warum sollte nicht auch jeder zu jedem seinen Senf dazugeben können? machen wir doch auch alle dauernd (s.u.) und gehört bei RTL&CO. zum guten Ton.
.
"...dürfe nicht aus dem Zusammenhang gerissen und für sich betrachtet werden."
Klaro, es sei denn, es handelt sich um Verbrechen die von Deutschen begangen wurden, das sind angeboren singuläre Ereignisse. Sehr überzeugend der Mann, mein Achtungslevel ist soeben unglaublich gestiegen.

 

T S aus Absurdistan

Freitag, 23-07-10 18:33

Zum Glück vergißt das Netz nichts. Darum bete ich jeden Tag das sich Gestalten wie Steinbach für Ihre Lügen und den Verrat am deutschen Volke verantworten müssen.

 

T. S. aus Absurdistan

Freitag, 23-07-10 18:17

Fundstück, passend zum Thema deutsche Historiker.

Wer die Reaktion eines Sklaven studieren möchte, frage einen festangestellten deutschen Historiker coram publico, zu welchem Zweck Stalin im Sommer 1941 die größte Armee aller Zeiten an der deutsch-sowjetischen Grenze hat aufmarschieren lassen.

 

Dieter Dörfler aus South Side

Freitag, 23-07-10 17:36

„...versuchten sie die Verbrechen der Deutschen durch „angebliche Verbrechen der anderen Seite“ zu relativieren...“

Was heißt denn da „angebliche“ !?

 

A. Müller aus der Pfalz

Freitag, 23-07-10 17:13

Herr Steinbach hat seinen Beruf verfehlt. Denn ein Historiker sollte grundsätzlich die Geschichte im großen Zusammenhang sehen und bei seiner Wertung alle Umstände berücksichtigen. Und da kann man eben nicht erst bei 1939 anfangen und bei 1945 einen Schnitt machen. Er pickt doch selbst nur das heraus, was ihm in sein politisch korrektes Konzept passt!

Wir Deutschen stehen zu unserer Geschichte und auch zu dem Unrecht, welches damals begangen wurde. Aber das bedeutet nicht, daß all die Gräuel, die gegen Deutsche verübt wurden, auch nur ein Stück dadurch gerechtfertigt werden!

Daher kann ich auf solche ideologisch eingefärbten Wissenschaftler wie Steinbach und Gross verzichten, für die Deutsche Opfer zweiter Klasse sind.

 

Inländischer Exilant aus BRD

Freitag, 23-07-10 16:10

Was bedeutet eigentlich dieser Begriff 'Versöhnung'? So wie ich diesen Begriff immer (unscharf) verstanden habe, habe ich eigentlich nie irgendein Bedürfnis nach dieser ominösen 'Versöhnung' verspürt. Um ehrlich zu sein: Eigentlich verspüre ich immer noch keines.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Freitag, 23-07-10 15:54

Wenn der Wunsch nach Versöhnung bedeutet, daß man, wider besseren Wissens die Wahrhaftigkeit beschädigen und die Geschichte verfälschen muß, dann verzichte ich auf Versöhnung.

Dieser Steinbach schwatzt von einer langen Kette.
Wir hier sprechen von Gerechtigkeit und von Völkerrecht.
Er sollte sich schon einmal überlegen, wie er seine Charakterlosigkeit seinen Enkeln erklärt.

Steinbach sollte mit seiner Korruption brechen und sich mit der Wirklichkeit auseinandersetzen. Er sollte nicht seinen Nächsten auffordern falsch Zeugnis abzulegen. Des lieben Friedens willen.

Der Pole wird, genau wie der Türke, keine Ruhe geben, wenn es darum geht, in der Geschichte nicht gut auszusehen.
Das bezieht sich übrigens nicht nur auf diese beiden Völker.

 

Rüdiger Knust aus Kiel

Freitag, 23-07-10 15:22

Wer ist Peter Steinbach? Für mich gehört dieser, m.E. irrtümlicherweise als "Historiker bezeichnete, Geschichtenerzähler in die Mottenkiste linker Verschwörungstheoretiker. Für diese Leute war Deutschland immer und an allem "Schuld". Wenn es nach ihm ginge, hätten die "Deutschen" an allen kriegerischen Auseinandersetzungen seit der Steinzeit "schuld". Es ist ja auch so einfach, erspart das Nachdenken und ist politisch korrekt: "Der Deutsche war es!" Das sagen ja auch unsere Politiker der Systemparteien und reisen schuldbewußt durch die Welt. Haben wir irgendwen bei unseren Wiedergutmachungsgesten vergessen? Wieviel darf es denn diesmal sein? Natürlich in bar - versteht sich.

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Freitag, 23-07-10 15:16

Kurz nachgelesen wer der Herr Steinbach ist, findet man doch tolle Dinge raus:
"... seit 1983 ist er wissenschaftlicher Leiter der ständigen Ausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ in Berlin und seit 1989 wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin."

Da hat die Umerziehung voll funktioniert. Seine Zeit an der FH-Berlin hat da sicher nicht geschadet.

"Die heutige Schreibtischmoral ist geradezu peinlich" von Barbara Koehn - JF von letzter Woche, Seite 16.
Sollte man gelesen haben, um Leute wie Herrn Steinbach besser beurteilen zu können. Insbesondere das hintere Drittel des Artikels.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Freitag, 23-07-10 15:03

Ja und ? Nun wundern wir uns, ja ? Hat Hitler, Mao, Ulbricht und all die anderen auch so gemacht - zuerst verbal angreifen. Erst beschmutzen, dann den Dreck entfernen. Die Zeit läuft auch für diese Leute, die Augenzeugen sterben aus.
Liebe Wähler, Sie sind Schuld, nur Sie !

 

Mika Rheinland aus Rheinland

Freitag, 23-07-10 14:46

Man merkt schon sehr deutlich, daß sich in der BRD jeder dahergelaufene, halbgebildete Linke "Historiker" schimpfen darf, weil der Begriff als Berufsbezeichnung nicht geschützt ist. Als ich jünger war, nannten wir solche Typen Zecken. Paßt nach wie vor.

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Freitag, 23-07-10 14:44

Ich dachte erst ich hab mich verlesen, als da Steinbach stand und dann dazu solche Aussagen. Ist der Mann der böse Stiefbruder von Frau Erika Steinbach?

"Beide bezögen zum Zweiten Weltkrieg und zur Wiedergutmachung Positionen, „die den Wunsch nach Versöhnung – den eigentlichen Stiftungszweck also – geradezu verhöhnen“, sagte Gross der Berliner Zeitung."

Eine Versöhnung ohne die Wahrheit, kann niemals eine wirkliche Versöhnung sein. Sie trägt den Keim des Hasses und eines neuen Krieges in sich, da auf Lügen, Betrug, Ausbeutung und Selbstverachtung gebaut.

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Freitag, 23-07-10 14:40

Hans Holt aus Berlin

"Verdienter Verräter des Volkes" - bekommt der Augezeichnete dann auch den "Dankesorden des Deutschen Volkes am Bande" dazu? Also ein Ende als Schlinge um den Hals und das andere Ende fest verknotet an einem stabilen Gegenstand über ihm + Falltür? So ähnlich halt, wie bei Sadam Hussein.




 

Alfred T. aus Bochum

Freitag, 23-07-10 14:36

Wer so tut, als habe die Geschichte am 01.09.1939 oder am 30.01.1933 begonnen, setzt doch selber den Beginn der Kausalkette willkürlich fest.

Als wenn die Deutschen von Natur aus so böse sind, dass sie von alleine ausrasten wo man doch schon damals von Freunden nur umzingelt war. Das soll er mir dann mal erklären!

In der politisch gesäuberten Geschichtsschreibung des frühen 21. Jahrhunderts wurde der Versailler Vertrag ja auch nur von pösen rechten Deutschen übertrieben, obwohl er ja 1. gar nicht so schlimm war und 2. unsere Nachbarn ja schon damals natürlich nur eine berechtigte Angst von uns hatten.

Und wer von "angeblichen Verbrechen" der anderen Seite spricht, ist eh nicht für voll zu nehmen.

 

ALON AMSELLEM aus tel aviv

Freitag, 23-07-10 13:56

"Die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten sei aber der Endpunkt einer langen Kette"

Herr Steinbach betreibt gerade das was er verbieten möchte: eine selektive Rechtfertigung von Verbrechen.

 

Willi Wunder aus Dresden

Freitag, 23-07-10 13:30

„die vor allem in einer rechten Geschichtsbetrachtung gang und gäbe seien“

Huhuu! Das Gespenst der gescheiterten Alleinschuldthese geht um.
Jetzt muss sich aber auch jeder auf den Deckel des zeitgeschichtlichen Schnellkochtopfes knien! Nicht dass noch die Wahrheit mit einem Knall daraus entweicht.

Der gläubige Bundesbürger würde ja den Schock fürs Leben kriegen, wenn er erfährt, was vor dem 1.9.39 schon alles los war.

 

Hans Holt aus Berlin

Freitag, 23-07-10 13:14

Peter Steinbach sollte mit dem Titel "Verdienter Verräter des Volkes" ausgezeichnet werden. Was, es gibt diese Auszeichnung noch nicht? Also stiften wir so eine. Es gäbe genug zwielichtige Gestalten in diesem, unserem Land auszuzeichnen, die sich des Verrates schuldig gemacht haben. Bei den Linken ist es ja eine Art Ritterschlag, sein eigenes Volk/Land, anzupinkeln.

 

Holger Forst aus Köln

Freitag, 23-07-10 13:00

Die Versöhnung mit den Vertreiberstaaten bedeutet also die Duckmäuserei der deutschen Seite? Ein sehr seltsames geschichtspolitisches Verständnis zeigt da Peter Steinbach.

 
 

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