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Deutschland

Montag, 02.11.2009

Zentralrat der Juden: Broder zieht Kandidatur zurück

 

Streitbarer Publizist: Henryk M. Broder Foto: Wikipedia/Sven Teschke

HAMBURG. Der Publizist Henryk M. Broder hat seine Kandidatur für den Vorsitz des Zentralrats der Juden in Deutschland zurückgezogen. Er sei weder „größenwahnsinnig noch vergnügungssüchtig“, schrieb Broder im Spiegel. Deutschland liebe zwar „Unruhestifter, Querdenker und Seiteneinsteiger“, jedoch nur so lange, „wie sie darauf achten, daß alles so bleibt, wie es ist“.

Broder hatte Ende Oktober angekündigt, für das Amt des Zentralratspräsidenten zu kandidieren. Grund für seine Entscheidung sei der „erbärmliche Zustand“, in dem sich der Zentralrat der Juden derzeit befinde. Dieser trete fast ausschließlich als „Reue-Entgegennahme-Instanz“ auf und äußere sich „inflationär zu allem und jedem“. Seiner Ansicht nach sei Präsidentin Charlotte Knobloch mit ihrer Aufgabe überfordert.

Broder war nach seiner angekündigten Kandidatur unter anderem vom ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden des Zentralrats, Michel Friedman, scharf angegriffen worden. „Wenn Kritik zur persönlichen Diffamierung wird, dann schreibt sich der Betreffende selbst ein schlechtes Zeugnis“, sagte Friedman im Tagesspiegel. Er erwarte, daß es Broder mit der Ankündigung seiner Kandidatur ernst meine und „den Zentralrat nicht zum Zweck der Selbstvermarktung“ mißbrauche. (krk)




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ALON AMSELLEM aus tel aviv

Donnerstag, 05-11-09 20:44

@Peter Herzig

Kriegsschiffe(die jetzt zur Debatte stehen)haben es mit einem Dauereinsatz(also mit einem symmetrischen und ''offenen'' Krieg) zu tun.

 

Peter Herzig aus Aarau / Schweiz

Donnerstag, 05-11-09 12:59

Dazu kann ich Herrn Broder nur gratulieren.

Ganz anders Frau Merkel, welche das sechste, mit Atomwaffen bestückbare U-Boot an Israel bewilligt hat. Nur ein verantwortungsloser Halunke sendet Waffen an Konflikt-Parteien. Ein vernünftiger Mensch beendet eine dumme Wirtshaus-Rauferei, indem er ENTwaffnet und damit die Deppen zur Vernunft bringt.

Die USA verschenken jährlich zwischen drei- und viertausend Millionen Dollar amerikanische Steuergelder an Israel, welche reingewaschen teilweise wieder an die amerikanische Rüstungs-Industrie zurück fliessen.

Daher seit sechzig Jahren Unfrieden dort. Das hochgerüstete Israel wird sich davor hüten, einen Frieden zu wollen und den Geldstrom unwissender amerikanischer Steuerzahler damit abzustellen.

 

ALON AMSELLEM aus tel aviv

Mittwoch, 04-11-09 08:38

Wer hat Angst vor m. Broder...

 

Anna Luehse aus Hessen

Dienstag, 03-11-09 15:26

# Volkmar Goldbach

Was sollte sich ändern? Broder ist ein eitler Selbstdarsteller. Zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicitas Langer meinte Broder:
Von wegen nette Anwältin: Felicia Langer hilft den Deutschen, über ihre Schuldgefühle gegenüber den Opfern des Holocaust hinwegzukommen. Dafür wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Nicht, weil sie sich für Palästinenser einsetzt.

 

Volkmar Goldbach aus Nürnberg

Montag, 02-11-09 21:14

Man kann von Herrn Broder halten was man will.

Ich nehme diese Nachricht mit gewisser Bestürzung zur Kenntnis.
Denn: damit ist eine Aussicht vertan, daß sich doch noch etwas ändern könnte - an unserem Abstieg in eine Gesinnungsherrschaft der politischen Korrektheit.

Schade!

 

Dirk Pöhlmann aus .

Montag, 02-11-09 15:52

Sicherlich ist Herr Broder in manchen Dingen bissl sonderbar.
Trotzdem: er stellt seine Unantastbarkeit als Jude in den Dienst der Gesellschaft und den Hinweis auf den Islam; und nicht wie Andere, um einfach die Backen aufzublasen, und großpurig Menschen anzugreifen, die keine Chance auf adäquate Wehr haben (wobei sie z.T. selber schuld sind, indem sie sich dem auszusetzen).

 

Alexander D. aus Ebersberg

Montag, 02-11-09 15:34

Michel Friedman sollte langsam realisieren, dass er sein selbst in Scherben geworfenes Glashaus nicht mehr kitten kann. Seine mit Eigenmoral bekleckerte Anstandskeule gegen Henryk Broder zu benutzten, zeugt von Selbstüberschätzung; seine eigenen Gepflogenheiten spiegelbildlich auf ihn zu projizieren, vom hilflosen Versuch, längst abgejubelte Glaubwürdigkeit wiederzuerlangen. Die damals ohnehin nur aus synthetisch generierten Vorschusslorbeeren bestand, welche bei ihm nie zu einem natürlich wirkenden und würdevollen Verhaltensmuster heranreifen konnten. Der geistigen Beweglichkeit eines Broder kann er nicht das Wasser reichen, sonst hätte er seine Vorwürfe zumindest origineller verpackt inszeniert.

 

Kevin-Silvio Nowitzky aus koeln

Montag, 02-11-09 15:32

Mein Gott, F.F., glaubst Du wirklich, ich wuerde die Umlaute nicht liebend gern benutzen??? AUf jeden Fall spart es Zeit! Was, wenn ich es in der BRD nicht mehr ausgehalten habe und ausgewandert bin?!?

 

F. F. aus NRW

Montag, 02-11-09 15:17

War ja klar, Deutschland ist wieder schuldig, eine wirklich standesgemäße Begründung.
Vielleicht war das Ganze auch nur ein Köder, um zu sehen, wer auf "Streichung des Holo-Paragraphen" anspringt.
Mit dieser surrealen Forderung war der Ausgang dieser Posse von Beginn an vorgezeichnet.
Wer diesen Kasper mit Aufmerksamkeit belohnt, ist selber schuld.

@Kevin-Silvio,
"deutsche Patrioten" verwenden auch Umlaute, um sich nicht dem Verdacht der Fremdbestimmtheit auszusetzen.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Montag, 02-11-09 14:31

Wenn sich der untadlige Herr Friedmann schon missbilligend auslässt dann spätestens weiß der Broder, dass er in Gefilden ist, in denen er nichts zu suchen hat ! Wer kandidiert und wer gewählt wird, wird schließlich andernorts entschieden Der Broder scheint nicht zu verstehen wofür der Zentralrat da ist. Der wichtigste Grund allerdings nicht zu kandidieren ist ein ganz anderer : Broder ist ein deutscher Jude, kein Jude in Deutschland. Er hat wohl den feinen Unterschied übersehen. Fehlte ja noch, n Deutscher als Chef der Juden in Deutschland….

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Montag, 02-11-09 14:23

In einem Punkt kann man H. Broder beruhigen: ich glaube nicht, dass dieser Job vergnügungssteuerpflichtig wäre. Wahrscheinlich wäre es für jeden unabhängig denkenden Menschen äußerst nervig, sich ständig in einem der Zentren der spießig-piefigen Political Correctness aufzuhalten. Aber unter diesem Aspekt kann man seine Absage dann auch wieder verstehen. Wahrscheinlich war die Bewerbung ohnehin nicht ernst gemeint.

 

Kevin-Silvio Nowitzky aus koeln

Montag, 02-11-09 13:42

Ein bloeder Wichtigtuer.

Auf DEN sollten deutsche Patrioten ohnehin keinerlei Hoffnung setzen.

 
 

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