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Nachrichten

Freitag, 08.08.2008

Hotelverband distanziert sich von NPD-naher Veranstaltung

 

Stiftungsgründer Patrik Brinkmann während der Pressekonferenz im Schweriner Landtag Foto: JF

SCHWERIN. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Mecklenburg-Vorpommerns hat sich von einer Veranstaltung im Umfeld der Schweriner NPD-Landtagsfraktion distanziert.

Anlaß ist eine Tagung der Kontinent-Europa-Stiftung, für die der Fraktionsvorsitzende der NPD, Udo Pastörs, die Schirmherrschaft übernommen hatte und die in einem Schweriner Hotel stattfand.

Bei der Stiftung handelt es sich um eine Einrichtung, die sich nach Angaben ihres Gründers, des schwedischen Unternehmers Patrik Brinkmann, die Vernetzung der europäischen Rechten zum Ziel gesetzt hat. Ihrem Vorstand gehört auch der Pressesprecher der NPD-Landtagsfraktion, Andreas Molau, an.

Schloßrestaurant stornierte bestelltes Essen

Wie die Schweriner Volkszeitung berichtet, distanzierte sich der Vorsitzende der Fachgruppe Hotels im Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, Valentin Resetarits, nachdrücklich von der Veranstaltung und versprach behilflich zu sein, sollten Hoteliers die Tagungsgäste unwissentlich aufgenommen haben und sie nun wieder loswerden wollen.

Die Tagung hatte am Donnerstag mit einer Pressekonferenz im Schweriner Landtag begonnen, an der neben Kontinent-Europa-Gründer Brinkmann auch Wjatscheslaw Daschitschew, ehemaliger Berater Michael Gorbatschows und Mitglied im Stiftungsvorstand, sowie Molau, Pastörs und der NPD-Generalsekretär Peter Marx teilnahmen.

Zuvor hatte bereits das Schweriner Schloßrestaurant ein von der Stiftung bestelltes und bezahltes Essen mit der Begründung wieder storniert, man bewirte keine Freunde der NPD. Und auch die Landtagsverwaltung versuchte laut NPD, die Veranstaltung zu behindern.

Landtagsverwaltung verhindert Empfang von Besuchergruppe

Der für Freitag geplante Empfang der Tagungsteilnehmer als Besuchergruppe durch den Fraktionsvorsitzenden Pastörs wurde der NPD durch die Verwaltung untersagt. Diese begründete ihre Entscheidung damit, daß aufgrund der Sommerpause nicht genügend Sicherheitspersonal vorhanden sei, um bei möglichen Ausschreitungen eingreifen zu können. Die NPD hat jedoch beim Verwaltungsgericht Einspruch eingelegt, das die Sache nach Angaben der Partei allerdings an das Landesverfassungsgericht verwies. 

Die Tagung begann am Donnerstag in einem Schweriner Hotel. Zu den Gästen gehörten neben führenden NPD-Vertretern auch eine Reihe rechter Publizisten wie der Herausgeber der Monatszeitschrift Nation & Europa Harald Neubauer sowie der ehemalige Vorsitzende der Gesellschaft für freie Publizistik, Rolf Kosiek.  

 



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Joachim Greenwood aus USA

Donnerstag, 14-08-08 05:24

Nun fuer mich stellt sich nicht die Frage ob die NPD eine dies oder das ist. Auch die NPD ist eine eingetragene Partei die immernoch von deutschen Buergern gewaehlt ist.
Seit sich die DDR die BRD vereinahmt hat, fuehlt sich in dieser “Demokratischen Republik” jeder Hansel und Franzel als Oberschullehrer und Polizist, Statsanwalt und Richter in personalunion.
Wann will man den diesen Unsinn bitte einstellen?
DEHUGA ist und bleibt ein Hotel und Gaststaettenverband der sich auch von Alkoholkneipen in denen sich beinahe Kinder jeden Tag ins Koma saufen.
Hier hat dieser gaststaettenverband keinerlei skrupel.

Es waehre doch mal langsam wieder an der Zeit, den Lynchmop in Deutschland zu verbieten anstatt ihn auch von politischen Parteien immer weiter zu foerdern.

Deutsche Friedhofsgaertner verweigern den Zutritt vermeindlicher anderstdenkender Gruppen zum Friedhof?
Altenheime verweigern die aufnahme ehemaliger antifadisten?
Wann gibt es die gesinnungskontrolle in den Baeckereien?

Wo soll das enden? Oftmals sieht es aus wie im Wilden Westen. Selbsternannte Bessermenschen halten Mahnwache vor Haeusern weil dort ein boeser Mensch drinn wohnen soll und sich desshalb weder Kinder noch Nachbarn ungestoehrt auf die Strasse trauen.

Ein wilder Mob wirft Scheiben ein und keiner ist mehr sicher.
Rechte gewaltaetige liefern sich mit linken in bester SA Manier Strassenschlachten mit der Polizeimacht.

Radikale bieten Lehrgaenge an wie man sich der Polizei wiedersetzt. Wo wird das enden wenn diesen Selbsternannten Helden John Wayne gleich das Gesetzt in die eigene Hand mehment?
Wann werden Buerger in ihren Vorgaerten Bubitraps erstellen und Nachts Nachbarschaftswache mit bissigen Hunden halten?
Werden sich die rivalisierenden Gruppen immer schwerer bewaffnen? Wird der Buerger zum Selbstschutz wieder Waffen tragen und wann wird es zu ersten Lynchurteilen koemmen?

Uebertrieben? Utopie?
Nein, schaut mal ueber den Atlantik in die USA. Dort ist so was an der Tagesordnung in den Wohngebieten von New York oder San Franzisco.. Man schuetzt sich so gut man kann und es interessiert dabei niemand, ob wer rechts links gruen, blau oder gelb ist.
Das kommt dabei heraus, wenn die Staatsmacht wegschaut und krimminele Uebergriffe einzelner oder Gruppen aus politischem Kalkuehl mit milden Urteilen und nichtverfolgen von Straftaten quitiert.

 

Charles Henrich aus Berlin

Montag, 11-08-08 21:17

In einem demokratischen Land bestimmen normalerweise die Richter darüber, was rechtens ist, und nicht die Gastronomen. Wo leben wir hier eigentlich mittlerweile. Seit dem Beitritt dieser "DDR" wird das immer irrer in diesem Deutschland, wo man das tolerante Preußen durch die kalte Küche rechtswidrig entsorgt hat.

 

Markus Henke aus Schwerin

Montag, 11-08-08 09:23

Was die NPD betrifft, so darf man als Konservativer nicht dazu verfallen, hier falschverstandene Toleranzforderungen aufzustellen. Bei der NPD handelt es sich um eine Partei, die auch ihren konservativen Gegnern gegenüber keine Toleranz entgegenbrächte. Wer sich selbst an demokratische Spielregeln nicht halten möchte und zumindest hier in Meck-Pomm als offen neonationalsozialistisch auftritt, sollte von konservativer Seite kein Mitleid über die böse Behandlung der "so bürgernahen und toleranten NPD" erwarten dürfen. Falschverstandene Verbrüderungs- und Sympathiekundgebungen sind hier also fehl am Platz!!!

 

Peter Freimann aus Schleswig-Holstein

Samstag, 09-08-08 21:26

Tja, was soll man da sagen, Schilda marschiert weiter! Soll man sich der Realsatire anschließen? Dann könnte man als Gastronom das Schild aushängen "Der K(r)ampf gegen die Pöhsen findet in meinem Lokal nicht statt". Habe allmählich haareraufend den Verdacht, dass dort, wo unser Rechtssystem früher mal die unverzichtbare Vertragsfreiheit vorgesehen war, selbst in akademischen (!) Kreisen nur noch eine Leerstelle im von den Obrigkeiten vorgeformten Denken vorhanden ist.

 

O. Ditges aus MG

Samstag, 09-08-08 21:26

Welche Wahlempfehlung hat der "Deutsche Hotel- und Gaststättenverband" denn herausgegeben?

 

Willi Wunder aus Dresden

Samstag, 09-08-08 15:45

Naja, diese Hotels müssen sich so aufführen und sich mit geheuchelter Empörung "distanzieren", das ist nunmal so in der Neo-DDR. Diese ständige Distanziererei wegen irgendwelcher Lappalien kenne ich noch aus den 80ern. Für die NPD wäre es jedenfalls mal eine Gelegenheit, das AGG- als Antidiskriminierungsgesetz landläufig bekannt- auszuprobieren. Zwar wurde das für eine andere Zielgruppe EU-seitig befohlen, kann doch aber auch verpönten Parteien zur Verteidigung von Selbstverständlichkeiten dienen.

 

Holger Forst aus Köln

Samstag, 09-08-08 03:49

Angenommen ich wäre Gastronomiebesitzer und eine extremistische Vereinigung würde unter Tarnung meinen Laden buchen, würde ich einfach stillhalten, den Teilnehmern an der Veranstaltung das Geld abknüpfen und mich später gar nicht mehr auf diese Personen einlassen, sofern es zu einer nochmaligen Buchung kommen sollte. Damit hätte ich unnötigen Medienrummel verhindert und etwas Geld verdient.

 

Herbert W. aus Hamburg

Samstag, 09-08-08 01:04

Gleichbehandlungsgesetz in Deutschland? Dies gilt wohl nur für staatlich auserwählte Gruppen. Dieses Gesetz ist doch nur ein lächerlicher Hohn in diesem Land.

 

Thomas Samoht aus Hamburg

Samstag, 09-08-08 00:54

Gibt es wirklich keine wichtigeren Nachrichten?

 

Tobias Klein aus München

Freitag, 08-08-08 22:43

Die Aussage "Freunde der NPD bewirten wir nicht" wird eine gewisse Situationskomik mit sich bringen, wenn es im selben Atemzug heißt “… wir sind für Demokratie und Toleranz”

 

Klaus Schlenstedt aus Thüringen

Freitag, 08-08-08 17:14

Reaktionen auf Kindergartenniveau...

 

Gerhard Bauer aus Bayern

Freitag, 08-08-08 15:29

Niemand darf auf Grund seiner Weltanschauung etc. benachteiligt werden. Steht es nicht so im GG geschrieben. Aber was scheren sich diese Herren um das GG?

 
 

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