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Freitag, 21.12.2007

Wegfall der Grenzkontrollen: Angst vor Kriminalität

 

Fahnen an der deutsch-polnischen Grenze

BERLIN. Heute Nacht sind an 86 deutschen Grenzübergängen nach Polen und Tschechien die Kontrollen weggefallen. Hintergrund ist das Inkrafttreten der Erweiterung des Schengenraums auf die neuen EU-Länder Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Tschechische Republik, die Slowakei, Ungarn, Slowenien und Malta.

Das EU-Parlament hatte die Schengenerweiterung Mitte November beschlossen. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) bezeichnete damals den Wegfall der Grenzkontrollen als „Glück für Deutschland“. Anders sieht dies aber die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Sie hält den Zeitpunkt der Grenzöffnungen für „deutlich zu früh“ und „unverantwortlich“. Der sächsische GdP-Chef Matthias Kubitz forderte sogar die Schaffung eines „mobilen Grenzschleiers im grenznahen Raum“.

"Die Sicherheit ist gefährdet"

In den betroffenen Grenzregionen macht sich derweil Angst breit. Viele Bewohner fürchten mit dem Wegfall der Grenzkontrollen um ihr Hab und Gut. Unverständnis über die Grenzöffnungen äußerte auch der sächsische Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche (parteilos). „Ich sehe die Sicherheit der Sachsen auf insgesamt 566 Kilometern gefährdet. Das hat selbstverständlich auch Auswirkungen auf die innere Sicherheit in ganz Deutschland, auch wenn das der Innenminister beharrlich leugnet“, sagte Nitzsche gegenüber der JUNGEN FREIHEIT.

Gleichzeitig mit dem Wegfall der Grenzkontrollen sei auch noch ein massiver Personalabbau bei der Bundespolizei geplant. Alleine in Sachsen solle die Zahl der Beamten von derzeit  3.040 auf 1.220 reduziert werden. „Minister Schäuble geht wohl davon aus, daß nach der Grenzöffnung nur uns wohlgesonnene Freunde mal kurz zu Besuch kommen. Aber selbst zu Zeiten der DDR, als Tschechen und Polen sogar noch unsere ’Brüder‘ waren, kam niemand auf die Idee, auf Grenzkontrollen zu verzichten“, sagte Nitzsche.



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Stanisław Piskorz aus Stettin

Freitag, 21-12-07 21:09

Herr Ronald Becker, der Pole an sich ist ein Geheimnis wie auch ein Deutsche (siehe: Ding an sich - Noumen bei I. Kant). Man könnte auch sagen, daß Deutsche faul ist und ohne Arbeit alles haben möchte (siehe: die Harz IV-Empfänger). Und noch eine Bemerkung für die Zukunft: Ausnahmen bestätigen keine Regel. Es ist umgekehrt.Die Ausnahme falsifiziert die Hypothese (siehe: K. R. Popper und Falsifikationismus). Ich empfehle Ihnen also den kritischen Rationalismus.

 

Ronald Becker aus Kodersdorf

Freitag, 21-12-07 15:13

Ich wohne direkt an der Grenze und weiß um was es hier geht. Die Menschen rechnen mit dem schlimmsten, und das zu Recht. Der Pole an sich ist nun mal so veranlagt auch ohne Arbeit alles haben zu wollen. Also nimmt er sich was ihm gefällt. Siehe Pommern und Schlesien. Zu schätzen weiß er solche Besitztümer nicht, was der Zustand zeigt und sein Gesamtverhalten erklärt. Nehmen wo es geht, egal vom wem und wo. Natürlich betrifft das nicht jeden, ich kenne sehr fleißige und nette Polen. Außnahmen bestätigen nun mal die Regel. Ich bin jedenfals gespannt wie sich die Angelegenheit entwickelt. Wir dürfen ja keine Waffen besitzen, die Polizei ist jetzt schon überfordert. Also werden wir auf eine neue Art bluten. Wir sind ja alle nazis und haben den Krieg verlohren. Damit hat die Welt einen Freischein uns auszuplündern. Das schlimme ist, unsere Politiker unterstützen das wo sie können. Armes Deutschland, was ist aus dir geworden, ein Land ohne Stolz und Würde

 

Karsten Reincke aus Berlin

Freitag, 21-12-07 13:03

Ich glaube nicht an stark erhöhte Kriminalität aus Polen, denn wie ein Vorredner schon schrieb, die Polen haben seit Jahren weitgehend freie Fahrt. Ich habe aber Bedenken, daß es gerade aus Berlin vermehrt dazu kommt, daß sich Kriminelle, egal welcher Provenienz, mit schnellen Autos gen Osten absetzen, weil niemand mehr kontrolliert.

 

Dimitrios Toris aus Wuppertal

Donnerstag, 20-12-07 22:54

Wichtig ist Beides im Auge zu behalten, sowohl die innere Sicherheit als auch die Grenz- und Aussenpolitik.

 

Stanisław Piskorz aus Stettin

Donnerstag, 20-12-07 19:57

Habt keine Angst!
Die Polen fahren nach Deutschland schon seit mehreren Jahren praktisch ohne Beschraenkungen. Der Untergang kommt heran, sondern nicht wegen des Wegfalls der Grenzkontrolle mit Polen. Und die Polizei hat genug viele Aufgaben, z. B. die gewaltbereiten jungen Muslimen zu bezaehmen (siehe eine Studie des Innenministerium).

 
 

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